Unsere Pädagogik
Wie wir Kinder sehen, prägt alles, was wir im Zauberhaus tun. Hier lest ihr, was uns wichtig ist und wie Kinder bei uns spielen und lernen.
Unser Bild vom Kind
Wie wir eure Kinder sehen, prägt alles, was wir im Zauberhaus tun. Hier bekommt ihr einen Einblick in unsere Haltung, so wie sie in unserer Konzeption steht.
Wir sehen jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit mit eigenem Tempo. Jedes Kind darf sich bei uns zuerst selbst kennenlernen: Wer bin ich? Was will ich? Was brauche ich?
Dabei gehen wir immer vom Kind aus: Was interessiert es gerade? Was kann es schon, und was möchte es als Nächstes ausprobieren? Unsere Beobachtungen helfen uns, jedem Kind passende Anregungen zu geben.
Wir nehmen Kinder mit allen Facetten an, mit Freude, Wut, Trauer und Neugier. Weil die Kleinsten ihre Gefühle noch nicht in Worte fassen können, erkennen und benennen wir sie für sie.
Ist ein Kind traurig, wütend oder überfordert, sind wir an seiner Seite und helfen ihm, sich wieder zu beruhigen und seine Gefühle zu sortieren. Kinder können das noch nicht allein, sie lernen es mit einem vertrauten Erwachsenen. Klare und liebevolle Grenzen geben ihnen dabei Orientierung und Sicherheit.
Jedes Kind bringt seinen eigenen kleinen Rucksack mit zu uns: voller Fähigkeiten, Erfahrungen und Eigenheiten. Wir holen es genau da ab, wo es gerade steht.
Damit es wachsen kann, braucht es Liebe, Wärme, Geborgenheit, Anregung und Respekt. Genau das möchten wir jedem Kind im Zauberhaus geben.
Dieses afrikanische Sprichwort begleitet uns jeden Tag. Frühe Schulvorbereitung und Leistungsdruck nach dem Motto „höher, schneller, weiter“ haben bei uns keinen Platz.
Stattdessen begleiten wir die Kinder dabei, selbstständig zu werden, Vertrauen in sich zu entwickeln und ihre Welt mit allen Sinnen zu entdecken.
Unser Leitsatz nach Maria Montessori: Wir zeigen den Kindern, wie es geht, statt es für sie zu tun. Beim Anziehen, Essen und Aufräumen probieren sie selbst, und wir helfen so viel wie nötig und so wenig wie möglich.
Wir haben Geduld mit ihren eigenen Wegen, auch wenn sie länger dauern und mehrere Versuche brauchen. Fehler und Anstrengung gehören dazu, denn genau daraus lernen Kinder.
Sichere Bindung ist die Grundlage für alles. Feste Bezugspersonen, verlässliche Rituale, Trost und Nähe so, wie das Kind sie braucht, machen das Zauberhaus zu einem Zuhause auf Zeit.
Unsere kleine Gruppe lässt viel Zeit für jedes einzelne Kind und für eine enge, vertrauensvolle Beziehung.
Wir möchten, dass die Kinder zu starken, selbstbewussten kleinen Persönlichkeiten heranwachsen. Je sicherer sie sich fühlen und je mehr sie uns vertrauen, desto mutiger lassen sie sich auf Neues ein.
Wir geben ihnen Zeit, Dinge selbst zu versuchen, ermutigen sie mit Worten, Blicken und Gesten und freuen uns mit ihnen über jeden Erfolg. Genauso wichtig ist es, auch mal nicht sofort einzugreifen: Wer Fehler machen darf, lernt dazu.
Jedes Jahr kommen Babys und kleine Kinder neu dazu, während sich die Älteren auf den Kindergarten vorbereiten. Die Kleinen lernen von den Großen, und die Großen lernen, Vorbild zu sein und Rücksicht zu nehmen.
In der Gruppe üben die Kinder, auch mal zu warten, mit Wut, Trauer und Freude umzugehen und andere zu respektieren. Und sie erleben, wie schön es ist, etwas beizutragen, zum Beispiel wenn sie einem jüngeren Kind helfen.
👆 Tippt auf einen Punkt, um mehr zu erfahren.
kleine Gruppe, feste Bezugspersonen, ein Zuhause auf Zeit
Spiel, Bewegung, Ruhe und Nähe im Rhythmus der Kinder
Kinder entscheiden altersgerecht mit, was sie betrifft
ein Raum ohne Bewertung, für Kinder und für Eltern
Spielen ist Lernen
Für kleine Kinder ist der ganze Tag ein Lernprozess. Grundlage unserer Bildungsarbeit ist der Orientierungsplan Baden-Württemberg. Seine sechs Bildungsfelder leben wir nicht in Lerneinheiten, sondern ganz selbstverständlich im Alltag.
Im Spiel setzt sich ein Kind mit seiner Welt auseinander: Es probiert aus, wiederholt, staunt und versteht dabei Schritt für Schritt, wie die Dinge funktionieren. Wer intensiv und versunken spielen kann, hat die beste Grundlage für alles weitere Lernen. Deshalb hat freies Spiel bei uns jeden Tag viel Zeit und Raum.
Wir geben Zeit, Raum und anregendes Material, beobachten aufmerksam und spielen mit, wenn ein Kind uns einlädt, ohne das Spiel zu übernehmen. Dabei geben wir so viel Unterstützung wie nötig und so wenig wie möglich: Wir spielen etwas vor, stellen Fragen („Was passiert, wenn …?“) oder bringen neues Material ins Spiel. Sobald das Kind allein weiterkommt, ziehen wir uns wieder zurück.
Bewegung drinnen und draußen: Klettern, Matschen und Fahrzeuge auf dem Hof. Die Kinder werden selbstständig beim Essen, Anziehen und Händewaschen.
Dazu gehören gesunde, frisch gekochte Mahlzeiten und Ruhe und Schlaf nach dem eigenen Rhythmus.
Sand, Wasser, Matsch und Naturmaterialien im Garten, Musik, Lieder und Instrumente, Malen, Basteln und Theater.
Und auch beim Essen erleben die Kinder ihre Welt mit allen Sinnen.
Wir begleiten den ganzen Alltag mit Worten und sind das Sprachrohr der Kinder. Fingerspiele, Lieder und Bilderbücher im Morgenkreis gehören jeden Tag dazu, genauso wie Gespräche beim Essen und Wickeln.
Für jedes Kind führen wir ein Sprachlerntagebuch mit ersten Wörtern, lustigen Sätzen und Lieblingsliedern.
Im Freispiel forschen und probieren die Kinder: Sie entdecken Natur und Technik, zum Beispiel beim Bauen, Schütten oder Beobachten von Tieren und Pflanzen.
Wir lassen ihnen Zeit für eigene Lösungen, nach dem Leitsatz „Hilf mir, es selbst zu tun.“
Wir helfen den Kindern, Gefühle zu erkennen und zu benennen, und begleiten Konflikte, statt zu bestrafen. Feste Bezugspersonen sorgen für eine sichere Bindung.
In der altersgemischten Gruppe helfen die Großen den Kleinen und lernen dabei Rücksicht und Mitgefühl.
Rituale im Tagesablauf geben Halt. Wir feiern Feste im Jahreskreis, zum Beispiel mit Laternenbasteln, in der Adventszeit und beim Sommerfest.
Wir begegnen jeder Familie, ihrer Herkunft und ihrem Glauben mit Respekt, und die Kinderrechte sind bei uns Alltag.
👆 Tippt auf ein Feld, um zu sehen, wie es bei uns im Alltag aussieht.
Alltagsmaterialien, Naturmaterialien, Schütten, Füllen und Fühlen
Klettern, Rutschen, Fahrzeuge und Toben im Garten
Bausteine, Stapeln, Sandkasten
Puppenecke, Kochen, Verkleiden, „so tun als ob“
Fingerspiele, Kreisspiele, einfache Spiele mit Abwechseln
Kinderrechte im Alltag
Die Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention beachten wir in allem, was wir tun. Tippt auf ein Bild, um zu lesen, wie wir das jeweilige Recht im Zauberhaus leben.
Bei uns wird jedes Kind so angenommen, wie es ist, mit Freude, Wut, Trauer und Neugier. Feste Bezugspersonen geben ihm Sicherheit und eine sichere Bindung. Wir holen jedes Kind genau da ab, wo es gerade steht, und schenken ihm Liebe, Wärme und Geborgenheit, damit es wachsen kann.
Im Zauberhaus sind alle Kinder gleich viel wert. Spielmaterial und Angebote wählen wir so aus, dass alle Kinder alles ausprobieren dürfen, unabhängig von ihrem Geschlecht. Wir begegnen jeder Familie, ihrer Herkunft und ihrem Glauben mit Respekt und bewerten nicht, denn jede Familie ist anders, und das ist gut so.
Unsere Köchin kocht jeden Tag frisch und abwechslungsreich, Wasser und ungesüßter Tee stehen den ganzen Tag bereit. Jeden Tag sind wir draußen, im Garten, auf dem Spielplatz oder bei Spaziergängen. Jedes Kind darf in seinem eigenen Rhythmus schlafen und ruhen. Ein Hygieneplan und regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse am Kind sorgen dafür, dass euer Kind gut aufgehoben ist.
Für kleine Kinder ist der ganze Tag Lernen. Im Freispiel forschen und probieren sie nach unserem Leitsatz „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Im Morgenkreis gibt es Fingerspiele, Lieder und Bilderbücher, und für jedes Kind führen wir ein Sprachlerntagebuch. Wir beobachten genau, was ein Kind gerade interessiert, und geben ihm passende Anregungen.
Spielen ist Lernen, deshalb hat das freie Spiel bei uns jeden Tag viel Zeit und Raum. Die Kinder wählen selbst, was, wo und mit wem sie spielen. Das Material steht übersichtlich, auf Augenhöhe und frei erreichbar bereit, und alle Angebote sind freiwillig. Im Garten warten Sand, Wasser und Matsch.
Streit gehört zum Großwerden dazu. Wir begleiten Konflikte, statt zu bestrafen, und helfen den Kindern, ihre Gefühle zu erkennen und zu benennen, zum Beispiel mit Bilderbüchern und Liedern. Klare und liebevolle Grenzen geben ihnen dabei Orientierung und Sicherheit.
Auch die Jüngsten haben eine Stimme. Schon Babys zeigen uns mit Blicken, Lauten und ihrem ganzen Körper, was sie möchten, und wir nehmen das ernst. Die Kinder haben echte Wahlmöglichkeiten, zum Beispiel zwischen zwei Liedern, zwei Spielorten oder ob sie jetzt oder gleich gewickelt werden. Beim Essen entscheiden sie selbst, was und wie viel sie essen. Unmut und Beschwerden nehmen wir ernst, auch wenn sie ohne Worte kommen.
Jedes Kind hat ein Recht auf Frieden. Das Zauberhaus soll für jedes Kind ein sicherer Ort sein, an dem es sich geborgen fühlt. Feste Rituale im Tagesablauf geben Halt, und wir begegnen jeder Familie mit Respekt, ganz gleich, woher sie kommt.
Euer Kind soll sich bei uns sicher fühlen, deshalb haben wir ein eigenes Schutzkonzept. Alle, die mit euren Kindern arbeiten, legen ein erweitertes Führungszeugnis vor und unterschreiben unseren Verhaltenskodex. Beim Wickeln kündigen wir an, was wir tun, und respektieren ein Nein. Und wir zeigen den Kindern spielerisch: Dein Körper gehört dir. Du darfst Nein sagen.
Ihr seid die wichtigsten Menschen für euer Kind, deshalb arbeiten wir eng mit euch zusammen. Beim Bringen und Abholen tauschen wir uns jeden Tag kurz aus, und mindestens einmal im Jahr laden wir euch zum Entwicklungsgespräch ein. Schon die Eingewöhnung gestaltet ihr aktiv mit.
Jedes Kind darf sich bei uns in seinem eigenen Tempo entwickeln. Wir beobachten genau, was ein Kind braucht, und begleiten es behutsam, bis es seinen eigenen Weg ins gemeinsame Spiel findet. Braucht ein Kind besondere Unterstützung, arbeiten wir mit Frühförder- und Beratungsstellen zusammen, immer anonym oder mit eurem Einverständnis.
Eigene Darstellung nach dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention, 1989)
Neugierig geworden?
Lernt uns persönlich kennen. Ihr könnt euer Kind direkt anmelden oder auf die Warteliste setzen, gern schon in der Schwangerschaft.
Kinderrechte im Alltag
Die Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention beachten wir in allem, was wir tun. Tippt auf ein Bild, um zu lesen, wie wir das jeweilige Recht im Zauberhaus leben.
Bei uns wird jedes Kind so angenommen, wie es ist, mit Freude, Wut, Trauer und Neugier. Feste Bezugspersonen geben ihm Sicherheit und eine sichere Bindung. Wir holen jedes Kind genau da ab, wo es gerade steht, und schenken ihm Liebe, Wärme und Geborgenheit, damit es wachsen kann.
Im Zauberhaus sind alle Kinder gleich viel wert. Spielmaterial und Angebote wählen wir so aus, dass alle Kinder alles ausprobieren dürfen, unabhängig von ihrem Geschlecht. Wir begegnen jeder Familie, ihrer Herkunft und ihrem Glauben mit Respekt und bewerten nicht, denn jede Familie ist anders, und das ist gut so.
Unsere Köchin kocht jeden Tag frisch und abwechslungsreich, Wasser und ungesüßter Tee stehen den ganzen Tag bereit. Jeden Tag sind wir draußen, im Garten, auf dem Spielplatz oder bei Spaziergängen. Jedes Kind darf in seinem eigenen Rhythmus schlafen und ruhen. Ein Hygieneplan und regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse am Kind sorgen dafür, dass euer Kind gut aufgehoben ist.
Für kleine Kinder ist der ganze Tag Lernen. Im Freispiel forschen und probieren sie nach unserem Leitsatz „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Im Morgenkreis gibt es Fingerspiele, Lieder und Bilderbücher, und für jedes Kind führen wir ein Sprachlerntagebuch. Wir beobachten genau, was ein Kind gerade interessiert, und geben ihm passende Anregungen.
Spielen ist Lernen, deshalb hat das freie Spiel bei uns jeden Tag viel Zeit und Raum. Die Kinder wählen selbst, was, wo und mit wem sie spielen. Das Material steht übersichtlich, auf Augenhöhe und frei erreichbar bereit, und alle Angebote sind freiwillig. Im Garten warten Sand, Wasser und Matsch.
Streit gehört zum Großwerden dazu. Wir begleiten Konflikte, statt zu bestrafen, und helfen den Kindern, ihre Gefühle zu erkennen und zu benennen, zum Beispiel mit Bilderbüchern und Liedern. Klare und liebevolle Grenzen geben ihnen dabei Orientierung und Sicherheit.
Auch die Jüngsten haben eine Stimme. Schon Babys zeigen uns mit Blicken, Lauten und ihrem ganzen Körper, was sie möchten, und wir nehmen das ernst. Die Kinder haben echte Wahlmöglichkeiten, zum Beispiel zwischen zwei Liedern, zwei Spielorten oder ob sie jetzt oder gleich gewickelt werden. Beim Essen entscheiden sie selbst, was und wie viel sie essen. Unmut und Beschwerden nehmen wir ernst, auch wenn sie ohne Worte kommen.
Jedes Kind hat ein Recht auf Frieden. Das Zauberhaus soll für jedes Kind ein sicherer Ort sein, an dem es sich geborgen fühlt. Feste Rituale im Tagesablauf geben Halt, und wir begegnen jeder Familie mit Respekt, ganz gleich, woher sie kommt.
Euer Kind soll sich bei uns sicher fühlen, deshalb haben wir ein eigenes Schutzkonzept. Alle, die mit euren Kindern arbeiten, legen ein erweitertes Führungszeugnis vor und unterschreiben unseren Verhaltenskodex. Beim Wickeln kündigen wir an, was wir tun, und respektieren ein Nein. Und wir zeigen den Kindern spielerisch: Dein Körper gehört dir. Du darfst Nein sagen.
Ihr seid die wichtigsten Menschen für euer Kind, deshalb arbeiten wir eng mit euch zusammen. Beim Bringen und Abholen tauschen wir uns jeden Tag kurz aus, und mindestens einmal im Jahr laden wir euch zum Entwicklungsgespräch ein. Schon die Eingewöhnung gestaltet ihr aktiv mit.
Jedes Kind darf sich bei uns in seinem eigenen Tempo entwickeln. Wir beobachten genau, was ein Kind braucht, und begleiten es behutsam, bis es seinen eigenen Weg ins gemeinsame Spiel findet. Braucht ein Kind besondere Unterstützung, arbeiten wir mit Frühförder- und Beratungsstellen zusammen, immer anonym oder mit eurem Einverständnis.
Eigene Darstellung nach dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention, 1989)
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